Krav Maga

Krav Maga (hebräisch: Kontaktkampf) ist keine Kampfkunst oder Kampfsportart, sondern ist das taktische israelische Selbstverteidigungs- und Nahkampfsystem mit dem Ziel  Angriffe oder Gewalt jeglicher Art umzugehen. Dies bedeutet, im besten Fall sie zu vermeiden! Falls dies nicht möglich sein sollte, dann Sie zu beseitigen oder sich gegen sie zu verteidigen.
Krav Maga lehrt auf einzigartige Weise Selbstschutz, Kampftechniken und Fertigkeiten auch zum Schutz Dritter und ist dabei eine von jedem schnell zu erlernende Selbstverteidigung.
Dieses höchst effektive Selbstverteidigungssystem wurde von Imrich Lichtenfeld (hebräisch: Imi Sde Or), der 1910 in Budapest (Ungarn) auf die Welt, kam entwickelt.
Nach der Gründung des Staates Israel (1948) wurde Lichtenfeld Chefausbilder für Leibesertüchtigung und Krav Maga in der israelischen Armee (Zahal). Später adaptierte er Krav Maga für die Bedürfnisse von Polizisten und Zivilisten.
Der Ranghöchste und Erfahrenste Schüler von Imi ist Eyal Yanilov, er schrieb zusammen mit Imrich Lichtenfeld von 1984 bis zu Imi´s Tod im Jahre 1998 die Prinzipien des Krav Maga nieder.
Eyal ist seither verantwortlich für die Weiterentwicklung, Verbesserung und Verbreitung des Krav Maga.
Krav Maga ist für jeden geeignet, unabhängig von Alter, Geschlecht oder Fitnesslevel.
Hierbei geht es nicht darum sich erst jahrelang abzuhärten und Tritte, Griffe und Würfe bis zur Perfektion zu trainieren, sondern um Techniken, die jeder Mensch anwenden kann.
Krav Maga stärkt nicht nur das Selbstbewusstsein, sondern lehrt uns wie man sich wirkungsvoll verteidigt. Es schult es uns, auch in Gefahrensituationen, auf unsere Sinne zu hören.
Auch das Üben der verbalen Deeskalation, um kritische Situationen zu entschärfen, gehöhrt zum Training.
Überwiegend geht es im zivilen Krav Maga um Prävention, also Gefahren frühzeitig zu erkennen und richtig einzuschätzen, aber genauso geht es darum, sich im Notfall wehren zu können.